Donnerstag, 29. September 2016

Fertig gestrickt im September!

Mein Ashling Shawl ist fertig! Hier und hier habe ich schon über die Einzelheiten berichtet.
 Noch gespannt und angefeuchtet auf dem Teppichboden.

Ich habe die große Version gestrickt, bei 400 bis 500 Maschen auf der Nadel, die kraus rechts gestrickt wurden war das eine echte Geduldsprobe. Der Lacerand hat sich dagegen recht zügig gestrickt, aufpassen muss man nur an den Stellen, an denen Maschen zugenommen werden.
 
 Ich habe das Lacegarn von Drops doppelt genommen und mit Nadel 3,5 gestrickt, eine gute Wahl. Leider ist mir die Wolle gegen Ende ausgegangen und ich stand vor der Wahl, entweder den Lacerand wesentlich schmaler stricken, ein ganzes Stück aufribbeln und früher mit dem Lacerand beginnen oder ein Knäuel nachbestellen. Letztes habe ich dann gemacht, nach zwei Tagen kam das grüne Päckchen und ich konnte das Tuch fertig stricken.

So kann ich es noch im September bei "Auf den Nadeln" und bei Rums zeigen.


Es ist genauso warm und kuschelig geworden wir erhofft! Jetzt aber schnell an den Whippet, am Sonntag ist auf dem Blog von schon das zweite Treffen und ich stricke noch am Kragen...

Mittwoch, 28. September 2016

Noch ein Jeanskleid!

Kalendarisch schon Herbst und tatsächlich Ende September - trotzdem ist das Wetter immer noch so mild, dass ich meine Sommerkleider trage. Zugegeben, mit Strümpfen und Strickjacke, jedenfalls am Morgen, aber immerhin!


So trage ich heute mein sehr geliebtes Jeanskleid nach einem ganz schlichten Schnitt: Abnäher vom Brustpunkt zur Taille, angesetztes Rockteil. Runder Ausschnitt, kleine Ärmel.

Da der Rock etwas zu kurz geraten war, habe ich als Abschluss ein Schrägband angenäht, an den Ärmeln auch. Und hier von hinten. Mit den ersten Falten nach dem Frühstück!

Leider kann ich überhaupt nicht mehr sagen, welcher Schnitt das ist. Sehr schade, denn das Kleid würde ich gerne nochmal nähen. Ich werde heute abend recherchieren und dann hier nachtragen - versprochen.

Und nun zum MeMadeMittwoch, den Treffpunkt der gutgekleideten Damen in selbstgenähtem Outfit. Heute angeführt von Monika von bunteKleider, die schon wesentlich herbstlicher gewandet ist! 

105-052016-B, burda style, nähen, DIY, Schnittmuster, Shiftdress, StreifenNachtrag: Ich habe es gefunden! Es ist das Modell 105 auf der Burdastyle 5/2016.  Die Taschenklappen in der Taillennaht habe ich weggelassen. Ansonsten habe ich mich über mich selbst gewundert, dass ich diesen Schnitt so verdrängt hatte, denn das Kleid hatte ich in den letzten Wochen häufig an. Einziges Manko - das hatte ich mir beim Schnitt notiert - ist der Halsausschnitt: Für meinen Geschmack zu breit und nicht tief genug. Aber das lässt sich ja beim nächsten Mal ändern!

Dienstag, 27. September 2016

Aus alt mach' neu...3. Teil

Hier und hier hatte ich schon einmal von der Umgestaltung des Nähmaschinenschränkchens berichtet.





Nach dem letzten Bericht hätte es auch abgeschlossen sein können, allerdings gefiel mir das Schränkchen immer weniger, je länger ich es mir ansah. Zu bunt, zu durcheinander, irgendwie passte es nicht zu mir. 

 Deshalb habe ich wieder zum Schwingschleifer gegriffen, die Außenwände und die Türen abgeschliffen und alles neu grundiert. Und dann ist ganz schlicht diese Kreation daraus geworden.

So gefällt es mir gut, es passt ins Wohnzimmer und man sieht gleich, was ich besonders mag! 

Deshalb zeige ich es nochmal beim Creadienstag!












Jetzt gefällt es mir!

Winter-Mantel-Sew-Along



Dieser Sew-Along auf dem MeMadeMittwoch-Blog kommt mir gerade recht, da ich ohnehin geplant hatte, einen Wintermantel zu nähen...

Einen Schnitt habe ich schon ausgesucht: 
Ein gerade geschnittener Mantel mit Schalkragen aus der Burdastyle, Heft 12 aus dem Jahr 2010, Modell 120.

Den Stoff habe ich am letzten Samstag auf dem Stoffmarkt in Hannover gekauft, dazu ein schwarzes, leicht gemustertes Wolltuch als Futter und für die Ärmel Acetatfutter, damit es rutscht.

Ich frage mich allerdings, ob dieser Mantel warm genug wird und bin hin und her gerissen, ob ich noch ein weiteres Futter einnähen soll. Im letzten Jahr habe ich mir schon einen Wintermantel genäht und ihn hier vorgestellt. Er ist auch ganz wunderbar geworden, nur sehr warm. Das liegt an der Watteline Wolleinlage, die ich zwischen Futter und Außen/Walkstoff genäht hatte. In dem milden Winter 2015/2016 habe ich ihn im Januar und Februar ein paar mal getragen und darin häufig geschwitzt. 

Das soll mir nicht nochmal passieren, aber ich möchte natürlich auch keinen Mantel, in dem ich friere und ich befürchte, durch die lockere Webart des Fischgratmusters könnte der Wind doch heftig pfeifen.

Wie haltet Ihr es mit dem Futter? Zusätzlich noch ein Zwischenfutter, auf die Gefahr hin, dass es aufträgt und zu warm wird oder lieber drauf verzichten und zur Not eine Strickjacke drunter ziehen?



Donnerstag, 22. September 2016

Rachel Wrap Dress

Es gibt so viele schöne Schnitte für Wickelkleider, das musste ich auch mal ausprobieren. Ich war mir einfach nicht sicher, ob mir ein solcher Schnitt steht oder ob ich die ganze Zeit an mir herumzupfe und mir unförmig vorkomme.

Daher ein Probekleid aus einfachem Single-Jersey, in dunkellila eingefärbt. Der Schnitt ist das Kleid "Rachel Wrap Dress" von Maria of Denmark.


Die Anleitung hat mich etwas zum Verzweifeln gebracht. Mein Englisch ist nicht so supergut, aber eigentlich verstehe ich genug, um nach englischen Anleitungen zu nähen und zu stricken. Hier habe ich die Beschreibung gefühlt hundertmal gelesen und dann trotzdem so genäht, wie ich meinte, dass es richtig sei.                                 
So hundertprozentig passte es dann leider nicht zusammen, woran das liegt, weiß ich nicht. Jedenfalls passen die Nahtzeichen am vorderen Beleg nicht an die in den vorderen Ausschnittkanten angegebenen. Ich habe dann den Beleg frei Hand angenäht, wobei ich im vorderen Teil möglichst wenig gedehnt habe, im rückwärtigen Halsausschnitt mehr. Dort steht er trotzdem etwas ab.



Ansonsten fällt das Vorderteil nicht gerade, sondern in einem Bogen, den ich sicherlich nicht so genäht habe. Das kann aber an dem dünnen Jersey liegen. Der vordere Ausschnitt ist noch so vertretbar, viel tiefer darf er aber nicht rutschen.


Aber leider zupfe ich wirklich an mir herum. Ich habe immer das Gefühl, dass mir die Bindebänder hoch bis unter die Brust rutschen und ziehe das Kleid immer wieder herunter. Wenn ich allerdings die Bindebänder lockerer binde, ist mir der Ausschnitt zu tief...

Ich komme mal wieder zu dem Ergebnis, dass ich mich in SEHR unkomplizierten Kleider am wohlsten fühle, die sitzen, passen und nichts zum zupfen bieten - wie mein Lieblingskleid "Lady Skater"! Davon nähe ich gerade zwei, für den Herbst. Die zeige ich hier demnächst!

Mal sehen, was die anderen kreativen Damen für sich selbst gemacht haben!

Mittwoch, 21. September 2016

Noch eine Bluse Pam!

Diese Bluse habe ich auf dem "Sewing by the Sea" Wochenende in Noer genäht. Und obwohl ich sie wirklich mag, ist sie dann für ein knappes halbes Jahr in meinem Kleiderschrank verschwunden. Erst nicht warm genug, dann mit den langen Ärmeln zu warm...


Aber jetzt habe ich sie wieder ausgegraben, angezogen und fühle mich sehr wohl! 

Das Modell "Pam" aus der "La Maison Victor" Januar/Februar 2016, hier schon einmal aus anderem Stoff genäht und vorgestellt.



Aus flutschigem Viskosestoff, der schön fällt und angenehm zu tragen ist. Vom örtlichen Stoffhändler in Wunstorf.

Die schwarze Hose ist gekauft, das Projekt "Hosennähen" schiebe ich noch vor mir her. Damit gehts in die ersten herbstlichen Tage und zum MeMadeMittwoch!

Dienstag, 20. September 2016

Burdakleid in Jeans

Mit dem beginnenden Herbst ist noch ein UFO fertig geworden: Ein Kleid nach dem Burda Schnitt 1/2013, Modell 107 (Download-Schnitt) mit Herzausschnitt, genäht aus dünnem Jeansstoff.




Das Oberteil ist mit weißem Batist gefüttert, nicht so die beste Wahl, weil er überall hervorguckt. Belege wären deutlich besser gewesen. 

Aber die Kochlöffel-Wendemethode von Burda funktioniert wirklich, allerdings empfehle ich diese Anleitung. Eine super Beschreibung, wie das Oberteil gefüttert und gewendet wird. Die Beschreibung in den Burdaheften dazu ist etwas sehr kryptisch.


Die Paßform ist so naja. In der Oberweite und in der Taille passt es gut, sogar die Abnäher sitzen fast da, wo sie hin sollen. Die Länge ist auch okay.

Aber im oberen quasi Schulterbereich ist es irgendwie zu weit. Die gebogenen Nähte am Ausschnitt habe ich zwar schon eingereiht und dann eingehalten mit dem Futter verstürzt. Das hat aber wohl nicht gereicht, denn sie stehen immernoch ab und man kann prima in den Ausschnitt gucken ...

Leider habe ich überhaupt keine Idee, wie man das ändern kann. Für Tipps wäre ich sehr dankbar! Denn das Kleid gefällt mir gut und ich würde es durchaus nochmal nähen, wenn ich diesen Mangel beheben könnte!

Mal sehen, was die anderen kreativen Damen beim creadienstag  und den Dienstagsdingen  gezaubert haben!

Donnerstag, 15. September 2016

Stricken im September und Herbstjacken-Knit-Along

 Durch Zufall bin ich auf den Herbstjacken-Knit-Along bei der Luise gestoßen. Da ich schon ein festes Projekt für den Herbst im Kopf und sogar schon Anleitung und Wolle hier liegen habe, möchte ich teilnehmen - in der Hoffnung, die Jacke beim gemeinsamen Stricken auch im Herbst fertig zu bekommen!





Ich stricke die Jacke "Whippet" nach dieser Anleitung aus Malabrigo Wolle "Arroyo", Farbe "English Rose".











Allerdings liegt bei mir noch der Ashling Shawl, den ich hier schon vorgestellt hatte, auf meinen Nadeln im September herum. Ich stricke die große Version und bin jetzt fast fertig mit dem kraus rechts gestrickten Teil und kann mit dem Randmuster beginnen - zum Glück, denn langsam wurde es wirklich langweilig.


Mittwoch, 14. September 2016

Noch ein Prinzesskleid...



  

Dieses Kleid ist nach demselben Schnitt genäht wie das ungeliebte, graue Kleid, welches ich hier gezeigt hatte.

 Aber es sieht ganz anders aus! Den bunten Stoff aus dem Mittelteil hat mir eine Freundin geschenkt. Da er wirklich etwas Flower-Power-bunt ist, habe ich ihn mit schwarzem Jersey verarbeitet.




So gefällt es mir richtig gut, wobei - wenn ich mir so die Fotos ansehe - einen Tick länger hätte es sein können. Ich mag meine knubbeligen Knie nicht so gut leiden und lasse den Saum gerne so lang, dass sie etwas verdeckt werden. Naja, dafür hat wohl der Stoff nicht gereicht!

Der Schnitt ist das Prinzesskleid von "passt!" auf meine Größe angepasst, der bunte Stoff ist - wie gesagt - ein Geschenk und der schwarze Jersey aus Baumwolle von stoffe.de.

Und ich genieße den Sommer im September in meinen Sommerkleidern, solange es geht! 

Und nun ab damit zum MeMadeMittwoch!




Leider verabschiedet sich Monika von wollixundstoffix heute aus dem MMMTeam. Ich habe ihren Blog schon mitgelesen, lange bevor ich selbst mit Bloggen angefangen habe. Liebe Monika, ich wünsche Dir alles Gute und viel Zeit zum Nähen! Auf dem MeMadeMittwoch-Blog werden wir ja weiterhin von Dir lesen! 

Dienstag, 13. September 2016

Warum grau?

Mir geht es manchmal so, dass ich ein Kleid sehe und mich in Schnitt und Stoff verliebe, ohne zu realisieren, dass mir die Farbe, der Schnitt oder alles zusammen einfach nicht stehen wird.

So geht es mir leider mit diesem Kleid: Gesehen beim Werksverkauf von Lillestoff und ich war begeistert. Dieses Grau in Kombination mit dem Blätterranken-Stoff in grau! Toll! Muss ich haben... gesagt, gekauft, genäht und ... das ist nicht meine Farbe!

Natürlich hätte ich es vorher wissen können, dieses helle Grau steht mir einfach nicht. Ich brauche ein bißchen mehr Farbe, sonst sehe ich einfach nur müde und geschafft aus.








So stehe ich jetzt hier mit einem ungeliebten Kleid aus wunderbaren Stoff und frage mich, wie das hat passieren können. Naja, jetzt ist nichts mehr dran zu ändern. 

Ich trage das Kleid zu Hause, es ist bequem und praktisch, besonders bei der Wärme und hoffe, dass ich an diesen Fehlgriff denke, wenn ich das nächste Mal hellgrauen Stoff kaufen will!


Ich zeige es trotzdem beim creadienstag!








Wie gesagt, der Stoff ist von Lillestoff, der Schnitt ist das Prinzesskleid von "passt!". Einfach und schnell genäht... Die Säume habe ich mit einem Wellsaum versäubert.

Mittwoch, 7. September 2016

Das kleine Schwarze in hellblau

Heute ist endlich mal wieder Me-Made-Mittwoch, der Blog in neuem Outfit und wir auch!
 
Dieses Kleid allerdings hat mich Nerven gekostet! Deshalb hat die Fertigstellung auch fast ein Jahr gedauert!

Als im letzten Jahr die erste deutsche Nähserie "Geschickt eingefädelt" ins Fernsehen kam, hatte die Brigitte einen kostenlosen Downloadschnitt für "Das kleine Schwarze" nach einem Entwurf von Guido Maria Kretschmer hier veröffentlicht. Mir gefiel der Schnitt sehr gut, also heruntergeladen, ausgeschnitten und losgelegt. Immerhin habe ich nicht sofort den teuren, leichten, schwarz-grau karierten Wollstoff angeschnitten, der genau auf diesen Schnitt gewartet hatte, sondern erst ein Probemodell genäht. Dazu habe ich leider einen nicht so ganz  geeigneten Stoff gewählt, einen hellblauen Chambray, Baumwolle, ziemlich fest und steif.



Die Anleitung ist so grottenschlecht, dass man das Kleid eigentlich nur im Blindflug irgendwie zusammennähen kann. Das ist aber gar nicht so einfach. 

Ich bin eigentlich eine überzeugte Burda-Schnitt-Näherin, weil ich super in deren Schnitte in Größe 40 passe. Deshalb bin ich eigentlich kryptische Anleitungen gewöhnt. Aber diese hat jede Burda-Anleitung getoppt!



 Denn wir Ihr auf meinen Bildern wahrscheinlich ganz schlecht sehen könnt, hat das Kleid in der Taille ein seitliches Taillenband. Während das mittlere Vorderteil in einem heruntergeht, wird an diesem Taillenband das seitliche Vorder- und Rückenteil, durchgehend mit einer Kellerfalte angenäht. Das ist ziemlich tricky, hat mich viel Zeit, Mühe und den wiederholten Einsatz des Nahttrenners gekostet, wobei ich die Anleitung irgendwann ignoriert habe.

Wie durch ein Wunder passte es dann doch und ich habe auch den Rest fertig genäht. 





Leider hat das Kleid einen breiten, aber wenig tiefen Ausschnitt, der mir auch nicht gefällt. Ich mag es nicht, immer kontrolllieren zu müssen, ob der BH-Träger seitlich am Ausschnitt hervorguckt...

Und die Brustabnäher von der Taillennaht zum Brustpunkt sitzen irgendwo, nur nicht wo sie hingehören. Auch diesbezüglich habe ich viel geändert, getrennt, neu gemessen, genäht... Die kleinen Puffärmelchen finde ich jetzt auch nicht so erstrebenswert, aber als ich bei denen angekommen war, hatte ich keine Lust mehr auf irgendwelche Änderungen.

Aber bei der gefühlt hundertsten Anprobe gab es den echten Wow-Effekt: Es passte, saß und ich finde es wirklich richtig chic! Wenn man über die oben beschriebenen Mängel hinwegsehen kann... und das kann ich gerade. Denn: Es ist superbequem zu tragen! Durch den weiten Rock ist es richtig luftig, gut geeignet für einen warmen Sommertag in Norddeutschland.

Ich werde es zum Herbst hin nochmal aus dem oben beschriebenen Wollstoff nähen, der weicher fällt und von Anfang an die erwähnten Punkte Ausschnitt (schmaler, dafür tiefer), Abnäher (dahin, wo sie hin sollen!) und Ärmel (ohne Puff!) ändern und das Rockteil hoffentlich ohne großere Probleme annähen.

Mal sehen, ob es klappt! 


Und jetzt bin ich gespannt, was die anderen vielen gutgekleideten Damen in den letzten Wochen genäht haben!